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Funknetz-HG Mast Wiebelsbach

Schon jetzt schnell surfen? Kein Problem mit dem Funk-DSL von Wolff Erhardt – hier bei der Montage des Hauptrelais in Wiebelsbach

 

Kleestadt hat es, Klein-Umstadt hat es und Wiebelsbach hat es auch: In den drei Stadtteilen Groß-Umstadts sowie im Babenhäuser Stadtteil Langstadt nutzen Bewohner mittlerweile Funk-DSL über den Anbieter Funknetz-HG. Dieser bietet die schnelle Alternative für bisher schlecht versorgte Regionen. Bei den bisher angebundenen Kunden kommt das sehr gut an.

Martin Lautenschlager hat im Herbst 2013 selbst die Initiative ergriffen, denn er wollte SOFORT und ohne weitere Wartezeiten oder Einschränkungen schneller surfen. Der Computerfachmann hat vor einem Jahr DSL per Funk nach Kleestadt geholt. Der Betreiber Funknetz-HG bietet vom großen Feldberg aus in einem Umkreis von bis zu 100 Kilometern Funk-DSL an. Als dessen Partner wirbt Martin Lautenschlager für das Angebot. Inzwischen sind rund 60 Teilnehmer dabei – und täglich werden es mehr!

Über Funknetz-HG schnell und günstig surfen

Gegenüber dem herkömmlichem DSL versprechen die Tarife der Funknetz-HG bis zu 50-fach schnelleres Surfen: Aktuell werden maximal 20 Mbit/s im Download und 10 Mbit/s im Upload erreicht. Für diesen schnellsten “Fairflat”-Tarif zahlt der Kunde 38,80 Euro im Monat sowie eine einmalige Gebühr für die Hardware. Der günstigste Tarif liegt allerdings bei 17,90 Euro; dafür surft der Kunde mit 2 Mbit/s im Download und 1 Mbit im Upload. Egal welchen Tarif der Kunde wählt: Videos werden mit dem neuen Anschluss ruckelfrei abgespielt.

Und so funktioniert es: Die Kunden installieren im Außenbereich eine Antenne. Nur 14 cm hat das kleine Gerät im Durchmesser. Diese Antenne steht in Funkverbindung mit dem Relais – dem Hauptempfänger, den der Betreiber auf einem Dach vor Ort anbringt. Ohne freie Sichtverbindung zum Empfänger funktioniert dies allerdings nicht: “Wir sagen immer kein Baum, kein Strauch, keine Fenster”, betont Geschäftsführer Wolff Ehrhardt. Auch Häuser stören die Funkverbindung erheblich. Wenn also – wie in Kleestadt – mehrere Bewohner eines Ortes Interesse haben und diese über den Ort verteilt wohnen, baut Wolff Ehrhardt „Unter-Relais“ auf, welche die Daten weiterverteilen.

Das Funk-DSL ist auch für Inversionswetterlagen gerüstet, welche die Verbindung erheblich stören können. “Man muss Reserven einrechnen. Wenn man das nicht machen würde, hätte man einen Ausfall”, sagt Wolff Ehrhardt. Doch wie kommt das Angebot bei den Kleestädtern an? “Alle, mit denen ich Kontakt hatte, haben das neue Angebot durchweg positiv bewertet”, sagt Ortsvorsteher Gerhard Dubrau.

Auf dem Dach seines Hauses ist der Hauptempfänger in Kleestadt installiert. Gerhard Dubrau selbst hat den schnellsten Tarif mit bis zu 20 Mbit/s gebucht. Nun surft er mit 16 Mbit/s statt – wie zuvor über DSL mit bis zu 1 Mbit. Mit der neuen Verbindung kann er nun endlich Videos ruckelfrei ansehen.

Großes Lob aus Kleestadt

Neben dem Hauptempfänger auf dem Hausdach von Gerhard Dubrau sind in Kleestadt drei weitere Relais-Stationen auf Dächern in der Jürgen-Schumann-Straße, in der Brandenburger Straße und Hinter dem Hag in Betrieb. Über diese geht Jörg Barbarski ins Netz. Er nutzt den “Fairflat”-Tarif mit bis zu 10 Mbit/s und surft nun mit konstanten 9 Mbit/s; auch er ist sehr zufrieden. Zwar sei das Netz einmal einen Tag ausgefallen, aber diese Störung wurde sehr schnell behoben.

Wie Wolff Ehrhardt betont, haben Kunden mit den AGBs ohnehin ein Druckmittel in der Hand; dort ist vermerkt, dass der Kunde fristlos kündigen kann, sofern von Funknetz-HG verantwortete Störungen länger als fünf Werktage andauern.

Und das Telefonieren?

Die Telefonie kann mitgebucht werden, muss es aber nicht. Anders als bei Angeboten, die sich aktuell in Planung befinden, ist ein Eingriff in den bestehenden Telefonanschluss nicht zwingend erforderlich. So hat bei Funknetz-HG jeder die Möglichkeit, sich frei zwischen IP-Telefonie über das eigene Angebot und dem herkömmlichen ISDN- oder Analoganschluss bei einem anderen Anbieter zu entscheiden. Die Unabhängigkeit von vorhandenen Anschlüssen führt auch dazu, dass zwischen Antragstellung und Inbetriebnahme vor Ort nur wenige Tage vergehen.

Wolff Ehrhardt bietet Funk-DSL überall dort an, wo mindestens fünf Bürger Interesse haben. Dann bringt er – oder einer seiner Partner – vor Ort ein Relais an. Die notwendige Antenne erwerben die Nutzer in der Regel mit Abschluss des Vertrages. Eigentlich, sagt Wolff Ehrhardt, sei es auch möglich, Geschwindigkeiten von bis zu 50 Mbit/s anzubieten. Die hierfür notwendige Technik ist aber etwas teurer, so dass dies nur infrage kommt, wenn Kommunen bereit sind, dies finanziell zu unterstützen.

Auch in Wiebelsbach ist mit dem inzwischen zweiten Relais eine solide Basis für das Surfen per Funk über den Betreiber aus Oberursel gelegt. Das Angebot soll in Kürze auch auf Heubach ausgeweitet werden und in Klein-Umstadt wachsen.

Weitere Informationen über Funk-DSL sowie Kontaktdaten gibt es unter www.richtfunk-hg.de oder telefonisch unter 01805 987 990 (ab 14 ct aus dt. Festnetz, bis 42ct mobil). Ansprechpartner vor Ort finden Sie unter www.stadtlandfunk.de.